Izabela Mrzygłód

Curriculum Vitae


Seit Oktober 2011 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Imre Kertész Kolleg Jena an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Doktorandin am Historischen Institut der Universität Warschau. Davor Mitarbeiterin in der Redaktion der vom Polnischen Institut für Internationale Angelegenheiten in Warschau (Polski Instytut Spraw Międzynarodowych) herausgegebenen Publikationsreihe "Polskie Dokumenty Dyplomatyczne". Von 2008 bis 2010 war Izabella Mrzygłód Redakteurin der studentischen wissenschaftlichen Zeitschrift "Teka Historyka". Von 2004 bis 2011 studierte sie Geschichte mit Schwerpunkten europäische Sozialgeschichte und Edition von historischen Quellen an der Universität Warschau. Ihre Magisterarbeithat sie zum Alltagsleben in Warschau in der Zeit der Hyperinflation der 1920er Jahre geschrieben.


Dissertationsprojekt


Arbeitstitel: Metropolen in der Zeit der Krise. Wien und Warschau zwischen 1929 und 1934
Das Ziel des Dissertationsvorhabens ist es, den Einfluss der Weltwirtschaftskrise der 1930er Jahre auf das öffentliche Leben und die Gesellschaftsordnung in Wien und Warschau vergleichend zu untersuchen. Die leitende Frage lautet, wie die verstärkten Schwierigkeiten im Alltag, die gesellschaftlichen Konflikte und Missstände sich auf die gesellschaftliche Aktivität und politischen Haltungen der Bewohner der zwei genannten Metropolen auswirkten. Untersucht werden auch die Interaktionen zwischen den verschiedenen Akteuren des öffentlichen Lebens (Parteien, Gewerkschaften, städtische Selbstverwaltungen), die sich im Kontext der Krise entwickelten. Der Vergleich soll die besondere Rolle der Große Krise in den Verwaltungen des politischen System in Mittel- und Osteuropa werden ebenfalls zur Diskussion gestellen.



Forschungsschwerpunkte


Geschichte Polens im 20. Jahrhundert
Internationale Beziehungen in der Zwischenkriegszeit
Wirtschafts- und Alltagsgeschichte
Geschichte der Frauenbewegung