Die Germanophilen. Intellektuelle und politische Strömungen in Rumänien im Umfeld des Ersten Weltkriegs.

Hauptseminar
Dozenten: Prof. Dr. Joachim von Puttkamer/ Prof. Dr. Wolfgang Dahlem
Zeit: Donnerstag, 12 – 14 Uhr
Ort: Intershop-Tower, Leutragraben 1, 14. Etage, Seminarraum Imre Kertész Kolleg

Im August 1916 trat Rumänien, bislang als Mitglied des Dreibundes ein neutral gebliebener Bündnispartner der Mittelmächte, auf Seiten der Entente in den Ersten Weltkrieg ein. Ungeachtet eines militärisch katastrophalen Kriegsverlaufs wurde dieser Schritt bei Kriegsende mit enormen Gebietserweiterungen belohnt, die Rumänien annähernd seine heutige Gestalt gaben und das rumänische Selbstbild bis heute entsprechend prägen. Dabei war die Entscheidung gegen die Mittelmächte keineswegs vorgezeichnet, weder in den intellektuellen noch in den politischen Debatten der Epoche. Das Seminar beleuchtet die vielfältigen Strömungen innerhalb der rumänischen Eliten dieser Epoche, welche die politische und mentale Ordnung Südosteuropas über das gesamte 20. Jahrhundert hinweg prägen sollte.

Polnisch für Historiker. Quellen zur polnischen Zeitgeschichte.

Übung
Dozent: Prof. Dr. Joachim von Puttkamer
Zeit: Montag, 16 – 18 Uhr
Ort: Historisches Institut, Fürstengraben 13, Seminarraum 

Zeitgeschichtliches Kolloquium

Kolloquium
Dozenten: PD Dr. Tim Schanetzky/ Prof. Dr. Volkhard Knigge/ Prof. Dr. Joachim von Puttkamer
Zeit: Mittwoch 18 – 20 Uhr
Ort: Zwätzengasse 4, Seminarraum

Das Zeitgeschichtliche Kolloquium wird von Prof. Dr. Norbert Frei, Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Prof. Dr. Volkhard Knigge, Prof. Dr. Thomas Kroll und Prof. Dr. Joachim von Puttkamer gemeinsam veranstaltet. Vorgestellt und diskutiert werden vor allem Forschungsentwürfe, laufende Untersuchungen und jüngst abgeschlossene Qualifikationsarbeiten zur Geschichte des 20. Jahrhunderts. Zur regelmäßigen Teilnahme eingeladen und aufgefordert sind insbesondere die Doktoranden, Mitarbeiter und fortgeschrittenen Studierenden der Veranstalter. Willkommen sind alle Angehörigen des Historischen Instituts und der Universität.