Prof. Dr. James Mark

Curriculum Vitae


James Mark ist Professor für Geschichte an der University of Exeter in Großbritannien. Er wurde 2002 an der University of Oxford promoviert und ist seit 2004 an der University of Exeter tätig. James Mark wurde mit einer Reihe wichtiger Stipendien ausgezeichnet, unter anderem dem Britisch Academy Mid-Career Fellowship und war Mitantragssteller des vom Arts & Humanities Research Council finanzierten Gemeinschaftsprojektes Around 1968. Seine Monografie The Unfinished Revolution: Making Sense of the Communist Past in central-eastern Europe, war auf der Shortlist des Longman-History Today Buchpreises und wurde vom amerikanischen Journal Foreign Affairs als "Bestes Buch 2011" ausgezeichnet.

Forschungsprojekt am Kolleg


Mark arbeitet mit Péter Apor am Imre Kertesz Kollegs Jena an einem gemeinsamen Buchprojekt. Am Fallbeispiel Ungarn werden die beiden Historiker der zentralen Frage nachgehen, in welchem Ausmaß offizielle und inoffizielle Tätigkeiten im späten Sozialismus des östlichen Europa seit Mitte der 1960er Jahre transnationale Züge besaßen. Es soll das Verhältnis zu größeren internationalen Tendenzen untersucht werden, insbesondere die Frage nach bestimmten Formen des späten sozialistischen Transnationalismus und dessen Auswirkungen auf Prozesse der Europäisierung und Globalisierung nach 1989. Das Projekt gründet auf dem methodischen Ansätzen der Oral History (80 lebensgeschichtliche Interviews) sowie auf den Forschungsergebnissen zuvor durchgeführter Archivaufenthalte im Rahmen des übergreifenden Forschungsprojektes "Around 1968", welches seit 2006 an der Oxford University angesiedelt ist.

Forschungsschwerpunkt


  • Sozial- und Kulturgeschichte des Staatssozialismus in Ostmitteleuropa
  • Europe Erinnerungspolitik im Sozialismus und Post-Sozialismus
  • Oral History
  • Transnationale Geschichte
  • Geschichte des Aktivismus