Käte Hamburger Kollegs (Internationale Kollegs für Geisteswissenschaftliche Forschung)

Die Käte Hamburger Kollegs sind ein Förderformat des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für internationale Forschung in den Geisteswissenschaften. Zwölf Kollegs an verschiedenen Standorten werden über eine Laufzeit von sechs Jahren gefördert. Das Format ist Teil der 2007 gestarteten Förderinitiative "Freiraum für die Geisteswissenschaften". Die Forschung in den Geisteswissenschaften an deutschen Universitäten soll vorangetrieben und international wie europäisch noch stärker sichtbar gemacht werden. Ziel ist eine Stärkung der Verbindung zwischen internationalen Forschungsschwerpunkten und Einrichtungen.
Geisteswissenschaftlerinnen und Geisteswissenschaftler erhalten den Freiraum für intensive Forschung in internationaler und interdisziplinärer Umgebung.

Durch die enge Zusammenarbeit mit international anerkannten Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftlern sowie internationalen Forschungseinrichtungen, entsteht eine Atmosphäre anspruchsvoller wissenschaftlicher Diskussion und Austausches. Dies trägt zu einer kritischen und fruchtbaren Auseinandersetzung mit der eigenen Wissenskultur und bisherigen Forschungsansätzen und Methoden bei. Die Kollegs werden so zu internationalen Denklaboren, die neue und innovative Ansätze für die Geisteswissenschaften erwarten lassen.


Die anderen Kollegs:


Dynamiken der Religionsgeschichte zwischen Asien und Europa, Ruhr-Universität Bochum
Kulturtechnikforschung und Medienphilosophie, Bauhaus-Universität Weimar
Verflechtungen von Theaterkulturen, Freie Universität Berlin
Arbeit und Lebenslauf in globalgeschichtlicher Perspektive, Humboldt-Universität zu Berlin
Internationale Umweltgeschichte - Natur als kulturelle Herausforderung, Universität München
Morphomata: Genese, Dynamik und Medialität kultureller Figurationen, Universität zu Köln
Schicksal, Freiheit und Prognose. Bewältigungsstrategien in Ostasien und Europa, Universität Erlangen-Nürnberg
Recht als Kultur: Für eine geisteswissenschaftliche Erforschung von Recht im Globalisierungsprozess, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn